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St. Marien zu Gast in Lubon

Der langjährige Kontakt zu unserer Partnerschule in Polen wurde im September noch einmal intensiviert. Aufgrund einer Einladung fuhren die Schüler der Klassen 4a/4b Stephan Filipsky, Jakob Brandstetter, Gerhard Schöppel, Daniela Paszkowska, Johanna Kreitmayr mit dem Lehrerteam Lotte Willms/Michael Kopetzky unter der Begleitung von Werner Giljum nach Lubon.

Am 21.9. begann die Reise auf dem Wiener Flughafen. Mit Air Berlin flogen wir, einige Schüler zum ersten Mal, nach Berlin und gelangten letztendlich mit dem Zug nach Posen. Am Abend angekommen, wurden die Jugendlichen von ihren Gastfamilien in Empfang genommen und hervorragend verköstigt. In den restlichen drei Schultagen nahmen unsere Schüler an einem Schulprojekt teil bzw. konnten besonders ihre Sprachkenntnisse in Englisch in den Gastfamilien verbessern. In Erinnerung wird allen zudem das Konzert einer sechsköpfigen a capella Gruppe bleiben, die im Konservatorium der Musikuniversität von Posen auftraten. Unsere Schüler hatten die Ehre, den Künstlern am Ende der Vorstellung die Blumen auf der Bühne zu überreichen.

Genauso unvergesslich ist für alle Teilnehmer der Auftritt auf dem Schulfest in Lubon, wo ein selbstgedichtetes Lied auf der Bühne vorgetragen wurde. Spannend war für uns, wie unsere Partnerschule dieses Fest veranstaltet hatte.

Am Sonntag ging die Reise, trotz wehmütigem Abschied von den Gastfamilien, Richtung Südpolen weiter. Nach mehrstündiger Fahrt gelangte unsere Reisegruppe, durch unsere polnischen Freunde und Lehrerkolleginnen Alina und Jola, zum UNESCO Weltkulturerbe, der Salzmine Wieliczka in der Nähe von Krakau. Beinahe unfassbar schön ragt diese bis 137m unter die Erde. Traumhaft sind vor allem die Figuren, die in das Salzgestein geschnitzt wurden. Der Höhepunkt war die Kapelle der heiligen Kinga, die in einer Länge von 45m mehrere Motive christlicher Darstellung in sich vereinigt.

Der vorletzte Tag unseres Aufenthalts war der Besichtigung von Krakau gewidmet. Neben der Königsburg Wawel, beeindruckten uns zudem der Marktplatz, die Marienkirche und das jüdische Viertel. Wer einmal diese Stadt gesehen hat, kommt wieder sehr gerne zurück.

Den Abschluss bildete die Rückfahrt von Krakau über Katowice durch die Tschechische Republik nach Wien. Eine wunderschöne und erlebnisreiche Woche war damit zu Ende gegangen. (Kopetzky)

Zu den beiden Bildergalerien von dem Besuch in Polen geht es hier ...

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