Wir schreiben ein Buch
Auch heuer dürfen die Kinder der 2b ihrer Fantasie freien Lauf lassen und es entsteht ein eigenes Buch. Nur – wie geht man das an? Diese Frage beantwortet uns nun die Kinderbuchautorin Sabina Sagmeister. Sie erzählt aus ihrem eigenen Leben, liest aus ihrem neuesten Jugendbuch und begleitet uns beim Werdegang unseres eigenen Buches. Ideen werden gesammelt, geprüft, geordnet, wieder fallen gelassen.
Schließlich entstehen zu einem durchgehenden Thema verschiedenste Geschichten, die die Kinder selbst illustrieren. Nach dem Verlegen laden wir zu einer abendlichen Lesung, bei der die jungen Autoren ihre eigenen Texte vorstellen und die frisch gedruckten Bücher auch signieren. Begeistert reagiert das Publikum. Viele Eltern wussten gar nicht, welche Lesefertigkeiten ihre Kinder haben.
Dass unsere Schüler bei der PISA-Studie besser als der Durchschnitt abschneiden, findet auch Heinz Wagner, der seine Meinung in einem großen Artikel im Kurier am Mittwoch, 15.12.2010 publiziert. Mehr Wertschätzung und Motivation kann man der zukünftigen Generation kaum mehr bieten. Einstimmig verkünden auch die Schüler: „Lesen macht Spaß!“ (M. Hovorka)
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JungautorInnen mit Profi-Kollegin
Bericht im KURIER
Wo verliebte Kids auf Monster treffen
12-Jährige schrieben gemeinsam ein Buch, mixten Horror- und Liebesgeschichten und erzählten dem KiKu darüber.
VON HEINZ WAGNER (Print & Online)
Alles beginnt mit einem Sommercamp imWienerwald. Gleich am Ankunftstag knistert’s so richtig. Allerdings noch lange nicht horrormäßig, sondern recht herzlich. Da bahnt sich was an zwischen Natascha und Jack. Und dann erleben sie noch ein ziemlich spannendes, streckenweise recht gruseliges Abenteuer mit einem Monster. Ausgedacht haben sich die Geschichte vom Monstercamp die 22 Mädchen und Buben der 2b der Kooperativen Mittelschule in der Wiener Liniengasse.
Teamarbeit Rechtzeitig vor den Ferien stellten sie nun ihr rund 60 Seiten starkes Buch im Festsaal dieser privaten Schule vor. Dem Kinder-KURIER erzählten die jungen Autorinnen und Autoren, wie sie gemeinsam an ihrem Buch gearbeitet haben. Nachdem sich bald herauskristallisiert hatte, dass die Vorlieben vieler bei Horror-, die anderer bei Liebesgeschichten lagen, einigte sich die Klasse recht rasch auf die Verknüpfung beider. Wenngleich einige wie David Gruber und Denise Schuneritsch finden, „nur Horror oder wenigstens mehr davon wäre besser gewesen“. „So schlimm ist das mit der Liebesgeschichte aber auch wieder nicht“, beschwichtigt |
Und sie machten sich auch aus, werdawiederumwas schreiben sollte. Das geschah auch durchaus unterschiedlich. „Wir haben zum Beispiel erst überhaupt nicht gewusst, wie und was wir schreibensollten“, beginnen Nelly Dima, Aleksandra Wolos und Lisa Badr zu erzählen, die gemeinsam mit Raphaela Stehno das spannende Kapitel „In der Höhle“ verfassten. „Wir haben uns dann zusammentelefoniert und abgesprochen“. Und das muss – wie die Lektüre beweist – sehr gut geklappt haben. |







