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Aktivitäten

Vorbereitungstreffen - Wien November 2003

Projektkalender 2004/2005

Voraussichtlicher Termin (ungefähr) Aktivität Ort
(bei Mobilitätsmaßnahmen von/nach)
  Lubon/PL  
Sept./Okt. 2004 Fragebogenerhebung

Start der Müllsortierung
Schulgebiet und Umgebung
Nov./Dez. 2004 Bestandsaufnahme der Luftverschmutzung Stadt Lubon
Jän./Feb. 2005 Reduktion der Lärmbelastungen Schule, Haus
März/April 2005 Rationelles Wirtschaften mit Wasser Schule, Haus, nächste Umgebung
Mai/Juni 2005 Errichtung eines ECO Lehrpfades auf dem Gelände der Sportplatzanlage Sportplatz
     
  Wien/A  
Okt. 2004 Fragebogenerhebung Schule
Nov./Dez. 2004 Bestandsaufnahme von "Öko"-Standards in einer Umweltmusterstadt Stadt Wien
Jän./Feb. 2005 Analyse der Kennzahlen für Energie, Abfall, Wasserverbrauch, Reinigungsmittel Schule
März/April 2005 Säuberung der öffentlichen Parkanlagen im Bezirk 6.Bezirk
Mai/Juni 2005 Umsetzung eines effektiven Mülltrennungssystems (Schülerverwaltung) Schule
     
  Znojmo/Cz  
Okt. 2004 Fragebogenerhebung  
Nov./Dez.2004 Analyse der Müllentsorgung im Bezirk Znaim Bezirk Znaim
Jän./Feb. 2005 Mülltrennung an der Schule Schule
März/April 2005 Recycling - Sammelaktion mit Schwerpunktsetzung Papier Schule
Mai/Juni 2005 Fauna und Flora im Nationalpark Thayatal in Bezug auf das Ökosystem Nationalpark Thayatal
     
  Mobilitäten  
Dez. 2004 Projekttreffen in Lubon/PL Wien/A C Lubon/PL

Znojmo/Cz C Lubon/PL
April 2005 Projekttreffen in Znojmo/CZ Wien/A C Znojmo/CZ

Lubon/PL C Znojmo/CZ
Juni 2005 Projekttreffen in Wien/A Lubon/PL C Wien/A

Znojmo/CZ C Wien/A

WIEN - LUBON / Polen - WIEN
So., 5. 12. - Fr., 10. 12. 2004

Reisebericht der Schüler

Sonntag 5.45 Uhr Abfahrt von der Schule mit Kleinbus (C&K) bis Bratislava Flughafen
  8.30 Uhr Abflug von Bratislava nach Berlin Schönefeld / Flugzeit: ca. 55Min; mit dem Bus zum Bahnhof Schönefeld, danach 5 Stationen bis zum Ostbahnhof; ca. zwei Stunden Aufenthalt am Ostbahnhof
  12.45 Uhr Berlin-Warszawa-Express (3 Stunden Fahrzeit) bis Poznan
Lehrer der Schule in Lubon holten uns vom Bahnhof ab und luden uns zu Kaffee und Kuchen in ein Einkaufszentrum ein. Nach ersten Gesprächen und köstlichen Mehlspeisen wurden wir von ihnen ins Quartier (Kloster) gebracht.Begrüßung, Abendessen, Auspacken und dann nichts wie ins Bett.
Montag 7.30 Uhr Frühstück im Kloster
  9.00 Uhr Eintreffen in der Schule; Begrüßung durch die Fr. Direktor und die Schülervertreter im "Gemeinschaftsraum" (Saal 10); wurden mit Kuchen, Kaffee und Keksen bewirtet und schon ging es in die Klassen. Natürlich mussten wir am Unterricht teilnehmen, denn wir waren ja nicht auf Urlaub. Musikunterricht: Jingle bells in deutscher und polnischer Sprache. Die polnischen Schüler sangennoch ein, zwei Lieder über den Hl. Nikolaus (09.45-10.45).
  10.45 - 11.35 Uhr Gemeinsames Schmücken einer Nikolausmütze
  11.45 - 12.30 Uhr Präsentation der Mützen im kleinen Turnsaal
  12.30 - 13.00 Uhr Pause - endlich Erholung!
  13.50 - 15.00 Uhr Schulführung
  15.00 - 16.00 Uhr Besuch der Stadtbibliothek (gleich um die Ecke) - Partner unseres Projekts
  16.30 - 19.30 Uhr Projektpräsentation vor dem Lehrerkollegium und Vertretern der Stadtregierung: Vorstellung der drei Länder, Schulen und Schulsysteme (PL/A/CZ); polnische Schüler erklären die Geschichte der Stadt Lubon in Form einer Pantomime
Dienstag 7.30 Uhr Frühstück bei den Ordensschwestern; mit dem Bus zur Schule
  9.00 - 12.00 Uhr Projektbesprechung - Zusammenfassung des Fragebogens, Präsentation der Flugblätter, sowie des Projekts ÖKO - Wörterbuch
  12.00 - 13.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen in der Schule
  ab 13 Uhr Fahrt nach Poznan, Stadtführung, Einkaufsbummel, Jause
  19.45 Uhr Abendessen im Kloster
  20.30 Uhr Vorbereitungen für österreichischen Weihnachtstisch
Mittwoch 8.55 - 10.50 Uhr Unterricht in den Klassen 1c und 2b; Unterricht in der Klasse 6d (Fr.Pospichalova); kurze Theaterstücke von den polnischen Kindern - dabei sollten wir Weihnachtsgrüße erkennen.
  11.00 - 13.00 Uhr Besuch beim Bürgermeister im Rathaus von Lubon; anschließend gemeinsames Mittagessen im Kloster
  15.00 - 16.30 Uhr Teilnahme am Kunstunterricht - Figuren aus Ton
  17.00 - 19.00 Uhr St. Nikolaustreffen mit Behinderten (Gesellschaft der Menschen des guten Willens)
Donnerstag 9.00 - 15.00 Uhr Besichtigung der Kläranlage "Aquanet" (gemeinsam mit einer Schulklasse) - Besuch der alten Kläranlage
  15.00 Uhr Mittagessen in der Schule
  15.30 - 18.00 Uhr Wir durften Mode aus Papier und anderen ökologischen Materialien in Vierergruppen gestalten. Eine/r pro Gruppe zog sich um und nahm an der Modenschau teil.
  19.00 - 21.00 Uhr Gemeinsames Weihnachtsessen mit dem Lehrerkollegium nach polnischer Tradition; Aufführungen und Lieder der Schüler. Wir sangen viele Weihnachtslieder in verschiedenen Sprachen und hatten trotz des Abschieds viel Spaß.
  22.00 Uhr Verabschiedung der Gäste aus Tschechien
Freitag 8.30 Uhr Abholung vom Kloster - Transfer nach Poznan
  9.30 Uhr Ankunft am Bahnhof; die Nacht davor war ziemlich kurz, deshalb brauchten wir erst einmal einen Kaffee, welchen wir von Frau Willms serviert bekamen ("Sunst wär do nix glofn").
  10.15 Uhr Abfahrt nach Berlin - tränenreicher Abschied (leider nur von den Lehrern). Nun hatten wir endlich mal 3 Stunden Zeit, um uns auszuruhen.
  13.27 Uhr Zurück in Berlin gaben wir uns für ca. 3 Stunden die Stadt life (Reichstag, Brandenburger Tor, Berliner Mauer etc.).
  19.25 Uhr Geplanter Abflug in Berlin - Eigentlich sollten wir um ca. 23.00 Uhr unsere Reise beendet haben, aber wir hatten "bad luck". Das Flugzeug hatte 2h Verspätung, so kamen wir erst um 22.50 Uhr in Bratislava an.
  23.05 Uhr Transfer mit C&K von Bratislava nach Wien
  00.30 Uhr Ankunft in Wien / Liniengasse

Alles in allem war es ziemlich anstrengend, aber wenn wir ehrlich sind, die Anstrengung hat sich gelohnt. Es war echt genial!!!

Kinga, Martha, Martin, Roland


Projekttreffen Lubon / Polen 2004

Projektkalender 2005/2006

Voraussichtlicher Termin Aktivität Ort
  Wien/A  
Sept./Okt. 2005 Regelmäßige Luftmessungen an verschiedenen Standorten Wiens (3 Messstationen) Wien
Nov. 2005 Datenerhebung (Jahreszeit), Auswertung
Definition „gute“ und „schlechte“ Luft
Schule
Dez. 2005/Jän. 2006 Physikalische und chemische Versuchsreihe zur Klärung der Begriffe Luft/ Luftverschmutzung Schule
  Besuch der Versuchsanstalt ZMG Hohe Warte Hohe Warte
Feb./März 2006 Autoabgasmessung bei einem Stützpunkt eines Automobilsclubs Wien
  Aktion: „Ohne Rauch geht´s auch!“
Nichtrauchercampagne für die Schüler
Schule
  Exkursion: ÖMV – Simmering Simmering
April/Mai 2006 Exkursion: Pulmologisches Krankenhaus Wien, 16. Bezirk
  Auswirkungen der Luftverschmutzung auf Menschen  
  Exkursion: Universität für Bodenkultur Wien, 19. Bezirk
  Auswirkungen der Luftverschmutzung auf die Natur  
Juni 2006 Bau eines Windkraftwerkes/Windräder Schule
  Fertigung von KFZ-Modellen mit alternativen Antriebsaggregaten Schule

Unsere Reise ging weiter diesmal nach ZNAIM

Ein Schülerbericht:

Die polnischen Kollegen kamen schon am Sonntag, den 24.04.05 in Znaim an, wir erst einen Tag später, Montag, den 25.04.05. Die Reise begann um 06.45 Uhr am Nordbahnhof/Praterstern. Abfahrt war auf Gleis 1 um 07.03 Uhr. Mit von der Partie waren unsere Lehrer: Fr. Klamert, Hr. Löscher und Hr. Kopetzky. Fr. Willms stieß erst etwas später zu uns. Die Schüler Pia, Doris, Babsi, Kinga, Martin und Roland bildeten unser "St.Marien - Schülerteam".


In Retz mussten wir umsteigen und fuhren mit einem kleinen Zug direkt bis Znaim. Insgesamt dauerte die Fahrt etwa zwei Stunden. Dort angekommen wurden wir von Martina und Marta, zwei sehr netten Lehrerinnen der Znaimer Schule, abgeholt und herzlich empfangen. Gemeinsam mit unserem Gepäck wurden wir zwei mit dem Auto zur Schule geführt. Dort wurden wir vom Direktor und seiner Stellvertreterin herzlich begrüßt. Zuerst hatten wir eine Programmbesprechung. Es folgte eine Schulführung mit anschließendem Mittagessen in der Schulmensa. Um 14 Uhr holten uns die Kinder unserer Gastfamilien, bei denen wir untergebracht waren, von der Schule ab. Wir verstanden uns sofort prächtig. Am Abend trafen wir uns nochmals mit unseren Lehrern und machten einen kleinen Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt von Znaim.

Dienstag, 26.04.05:

Wenn ihr glaubt, wir ließen es uns gut gehen, habt ihr euch geirrt. Wir mussten, so wie unsere daheim gebliebenen Klassenkollegen in der Früh aufstehen und in die Schule gehen. Von 08.50 bis 12 Uhr hatten wir Unterricht in den verschiedensten Klassen. Danach durften wir wieder in der Schule essen. Von dort aus ging es mit einem Kleinbus zum Sammelplatz der Müllfirma ASA und danach nach Unanov zur Deponie. Um 15.30 Uhr kamen wir wieder bei der Schule an, wo die Kinder schon auf uns warteten. Von 16 bis 18 Uhr hatten die Lehrer eine Tagung zum Projekt. Wie am Vorabend trafen wir uns mit den Lehrern in deren Pension zum gemütlichen Beisammensein und Plaudern.

Mittwoch, 27.04.05:

Um 8 Uhr mussten wir wieder in der Schule sein. Die tschechischen Kinder bereiteten für uns eine Aufführung vor. Wir durften bereits bei der Generalprobe zusehen. Unsere Lehrer kamen dann direkt von der Projektbesprechung zur Aufführung. Gemeinsam konnten wir diese wunderschönen Aufführungen genießen. Um 12 Uhr hatten wir unser Mittagesssen in der Mensa, das wie immer lecker schmeckte. Von 14 bis 19 Uhr gab es eine Stadtbesichtigung mit einem selbst entwickelten Stadtquiz. Zur Krönung dieses Tages luden uns die Lehrer der Schule in Znaim zum Abendessen ins Restaurant "U Koupaliste" ein. Um 21 Uhr wurden wir von dort von unseren Gastfamilien abgeholt.

Die Lehrer durften noch ein bisschen bleiben und kegelten in der Halle nebenan.

Donnerstag, 28.04.05:

Um 8 Uhr trafen wir uns wie gewohnt in der Schule und nach einer halben Stunde Plaudern gingen wir zum Bahnhof, wo eine Journalistin der Znaimer Tageszeitung schon auf uns wartete. Marta wurde von ihr interviewt und kurz danach kam auch schon der kleine "Bummelzug" mit dem wir eine Tour durch Znaim und Umgebung unternahmen. Noch ein kurzer Schnappschuss und schon landeten wir in der Zeitung. Unsere Tour dauerte bis 10.30 Uhr. Um 11 Uhr hatten wir einen Termin im Rathaus. Um 12 Uhr gab es ein Mittagessen in der Volksschule, die ebenfalls von Direktor Zdenek geleitet wird. Von dort aus ging es zu unserer Partnerschule, wo die Kinder der Gastfamilien schon auf uns warteten. Zu Hause mussten wir leider schon die Sachen wieder packen, da der Abschied schon wieder nahte. Wenn ihr glaubt, der Besuch war hier schon zu Ende, habt ihr euch geirrt. Es folgte ein weiteres Highlight. Während wir Hose um Hose zusammenlegten, mussten die Lehrer das Abendessen vorbereiten. Um 18 Uhr trafen wir uns alle wieder in der Schule und um 19 Uhr begann unser gemeinsames Abendessen, aber leider auch der Abschied.

Freitag, 29.04.05:

Wir mussten samt unserem Gepäck um 8 Uhr in der Schule sein. Nun die Überraschung! Wir fuhren mit den Lehrern nach Exkalibur-City (Freeport). Nun konnten wir shoppen ohne Ende und um 12 Uhr gab es das Mittagessen in einem der zahlreichen Restaurants. Um 13 Uhr nahmen wir von der polnischen Gruppe Abschied. Um 14.52 Uhr mussten auch wir nach Hause zurückkehren.

Doris & Kinga

Ein Schülerbericht:

Die Fahrt nach Österreich war für mich ein großer Erfolg. Ich freue mich, dass ich dorthin fahren, die Stadt Wien besichtigen und neue Freundschaften knüpfen konnte.


Am Samstag, dem 4.Juni 2005 um 2Uhr 29, war auf dem Bahnhof in Poznan unser Zug losgefahren, mit dem wir nach einer langen anstrengenden Reise Wien erreichten. Am Sonntag, dem 5.Juni um 13.34, holten uns am Bahnhof Herr Löscher und Frau Willms ab. Als wir in der Schule ankamen, schlugen uns die Lehrer vor, das Musikhaus zu besuchen. Die Idee fanden wir gut und so konnten wir dort Musik komponieren, das Orchester dirigieren, verschiedene Geräusche anhören oder Lebensläufe der bekanntesten Wiener Klassiker kennen lernen. Danach kehrten wir zur Schule zurück, wo wir die restliche Zeit auf dem Schulhof, der sich auf dem Dach befindet, verbrachten.

Um 19 Uhr holten uns unsere Gastfamilien ab. Bei ihnen sollten wir die ganze zauberhafte Woche verbringen. Die Familie, die mich als Gast aufgenommen hatte, war ausgesprochen nett. Jeden Morgen fuhren wir zusammen mit den österreichischen Kindern mit der U-Bahn zur Schule oder gingen zu Fuß. Während dieser Woche konnten wir Parlament, Rathaus und Stephansdom besichtigen. Besonders gut gefiel uns aber das Hundertwasserhaus, wo es keine gerade Ecke gibt. Das Haus sieht lustig aus, um so mehr, dass es mit allen möglichen Farben gestrichen wurde. Viel Spaß machte uns auch der Prater. Am Dienstag Nachmittag sollten wir mit unseren Gastfamilien zusammen bleiben. Doch alle brachten uns zur selben Zeit zum Prater. Der Prater, das ist ein wunderbarer Platz, wo man viel Außergewöhnliches erleben kann. Hier befanden sich viele Karussells - schnelle und langsame. Wir fuhren natürlich nur mit den schnellen. Nachdem uns schwindlig geworden war, gingen wir zum Restaurant, das sich auf dem Pratergelände befand. Besonders schmeckten uns Palatschinken - süße Eierkuchen. Danach kehrten wir nach Hause zurück.

Nach Wien fuhren wir aber nicht nur um Spaß zu haben. Vor allem sollten wir das große Müll-Problem besprechen. Wir möchten unsere Schüler zur Mülltrennung ermuntern. Nach der Besichtigung der Müllverbrennungsanlage, die sich in Wien befindet, weiß ich genau, was für ein großes Problem die großen Müllhaufen sind. Wenn man den Müll nicht sortiert, werden viele, eigentlich verwertbare Abfallprodukte verbrannt. In Wien erwärmt man auf diese Weise die Häuser. Bei uns leider nicht. Wir waren auch in der größten Kompostanlage Europas. In der Schule, während die Lehrer über das ökologische Wörterbuch diskutierten, konnten wir in den Computerraum, auf den Schulhof oder in die Turnhalle gehen. An diesem Tag kauften wir auch viele Andenken. Am Donnertag Abend fand die Abschlussfeier statt. Jeder von uns bekam etwas zu essen. Alle lachten viel, bis es dann so weit war, nach Hause zu den Gastfamilien zu fahren, um dort die letzte Nacht zu verbringen. Am Freitag Nachmittag stiegen wir nach dem Abschied von den österreichischen Schülern in den Zug nach Polen. Nur noch ein letzter Blick in Richtung Wien und in unsere Augen kamen Tränen......

Magda Glowinska Klasse 6d

Projektkalender 2006/2007

Voraussichtlicher Termin Aktivität Ort
(bei Mobilitätsmaßnahmen von/nach)
  Lubon/PL  
Sept. 2006 Fragebogenerhebung Wasserverbrauch Lubon
  Wasserkreislauf in der Schule Schule
Okt./Nov. 2006 Untersuchung der Wasserqualität Fluss Warthe
Dez. 2006 Projekttreffen in Znojmo von Lubon - nach Znojmo
Jän./Feb. 2007 Exkursion zu Kläranlagen und Wasserwerken  
März 2007 Theateraufführung „Wassertropfen“ Schule
April 2007 Projekttreffen in Wien

Internationale Projektwoche mit Präsentation des Projekts „ECO-FAIR“-TO CZYSTA EUROPA
von Lubon - nach Wien
Mai 2007 Kunst- und Bastelwettbewerb „Wasserleitung“ Schule
Juni 2007 Straßenaktionen zum Thema „Wassersparen“ Lubon
     
  Wien/A  
Sept. 2006 Ursprung des Wassers / Wasserkreislauf Wildalpen
  Dem Wiener Wasser auf der Spur Wien und Umgebung
Okt./Nov. 2006 Lehrausgang Wasserbehälter Wien
  Exkursion Wiener Wasserschule  
  Wasserverbrauch in Wien und in unserer Schule Schule
Dez. 2006 Projekttreffen in Znojmo von Wien - nach Znojmo
Jän./Feb. 2007 Gewässer in Österreich / Wasserqualität Wien und Umgebung
  Aggregatzustände, Anomalie Schule
März 2007 Wasserkraft
Besichtigung eines Wasserkraftwerkes
Donaukraftwerk Greifenstein
April 2007 Projekttreffen in Wien Wien
Mai 2007 Aktion: „Wasser trinken“ Schule
  Exkursion EBS - Kläranlage Wien
  Besichtigung des Wiener Kanalsystems Wien
Juni 2007 Exkursion Lobau Lobau
  Exkursion Quellschutzforste Hochschwab Hochschwab
     
  Znojmo/Cz  
Sept. 2006 Exkursionen zu den Wasserkraftwerken und Kläranlagen  
Okt./Nov. 2006 Fotoausstellung: Thaya - Der Fluss an der Grenze Schule
Nationalpark Thayatal
Dez. 2006 Projekttreffen in Znojmo Znojmo
  Wasserverbrauch
Vergessene Wasserquellen
 
Jän./Feb. 2007 Exkursion Talsperre Vranov Vranov
  Ausstellung der bisherigen Aktivitäten
Präsentation der Ergebnisse
Schule
März 2007 Thema: Wasser in der Kunst
Das Leben im Wasser - Raumarbeiten
Schule
April 2007 Projekttreffen in Wien von Znojmo – nach Wien
Mai 2007 Ethnologische Erforschung
„Wasser“ in Ortsnamen
Schule
Juni 2007 Herstellung von Aquarien Schule

Ein Schülerbericht:

Montag

Ich konnte vor Aufregung nicht schlafen bevor wir nach Österreich losfuhren, doch dann saßen wir plötzlich im Zug . Nach der Ankunft begrüßten wir einander. Harald erklärte uns das Programm der kommenden Woche und wir konnten auch die Schule besichtigen. Sie ist wirklich schön und vor allem sehr groß.

Später unternahmen wir einen kleineren Ausflug nach Schönbrunn. Dabei durften nicht dieWeihnachtsmärkte fehlen, alles war aber sehr teuer. Trotzdem habe ich Kleinigkeiten gekauft. Gegen 19 Uhr sollten unsere Familien kommen. Wir warteten auf sie. Mich holte ein Vati gemeinsam mit der kleinen Kate ab, sie sollte am kommenden Freitag 12 werden. Sie brachten mich in ihre Wohnung. Es war hier gemütlich und ganz schön. Der brave Vati, der mich an einen Cousin erinnerte, bereitete für uns das Abendessen vor. Ich lernte auch die 17- jährige Kristine kennen, auch ihre Mutti kam. Die ist einer meiner Tanten ähnlich, ich fühlte mich also wie zu Hause . Wir sprachen, spielten und schließlich ging ich müde schlafen.

Dienstag

Ich hatte fast überhaupt nicht geschlafen, es war mir übel und das Bett hatte geknarrt. In die Schule mussten wir ganz lange zu Fuß gehen. Am Vormittag backten wir, unsere Lehrerinnen und einige Schüler aus Österreich, Weihnachtsgebäck. Die Schulküche ist wirklich super. Zu Mittag aß ich Fleisch mit Kartoffelbrei . Am Nachmittag besuchten wir eine Fachmittelschule, das war für mich aber langweilig.Am Abend führten uns unsere Gastgeber in eine Ausstellung und in ein Konzert, beides gefiel mir gut. Zu Hause duschte ich und begab mich gleich ins Bett.

Mittwoch

Heute gingen wir sehr viel zu Fuß. Wir sahen und lernten sehr viel Interessantes. Zuerst besichtigten wir die Windkraftwerke, in einem waren wir sogar ganz oben – 279 Treppen mussten wir hochsteigen, aber es hat sich gelohnt. Die Aussicht war toll. Dann besuchten wir eine Biomassefabrik, auch diese Führung war ganz interessant. Im Café trank ich ,,Kaffee- Latte“ und aß einen köstlichen Eisbecher. In Wien unternahmen wir dann einen kleinen Einkaufsbummel. Um 15 Uhr war aber schon ein Treffen vor dem Stephansdom geplant. Wir gingen ganz nach oben über die steinerne Wendeltreppe und konnten ganz Wien sehen. Das war ein wunderbares, sehr beeindruckendes Erlebnis. Harald begleitete dann alle Kinder in die Schule. Mein Vati war auf einem Elternabend und Mutti arbeitete bis zur späten Stunde, deshalb holten mich Katy und Christine ab. Alle gemeinsam (mit anderen Kindern und ihren Familien) besuchten einen Weihnachtsmarkt in der Stadt. Zu Hause spielten wir dann alle ein Spiel. Ich brachte meiner Familie ein paar tschechische Worte bei. Für sie war die Aussprache schwierig, aber wir hatten sehr viel Spaß beim Sprachelernen.

Donnerstag

Am Vormittag waren wir im,, Haus der Energie“ mit Lotte. Ich stellte auf einem Fahrrad Energie her. Gleich nach dem Mittagessen spazierten wir mit unseren zwei Lehrerinnen zur Mariahilferstraße, wo ich mein letztes Geld ausgab. In der Schule mussten wir dann ganz lange auf unsere Lehrerinnen warten, aber dafür bekamen wir eine tolle Überraschung: In einem Saal war eine wunderschöne Tafel gedeckt, unser Abschiedsessen. Wir konnten sogar wählen: Schnitzel mit Salat oder Fleisch mit Spinat, es gab auch einen Nachtisch! Die Familie brachte mich um neun Uhr nach Hause, ich trainierte dann noch mit Katy ein bisschen Aerobic.

Freitag

Ich konnte überhaupt nicht schlafen, weil ich mich schon so auf Zuhause freute, aber ich wollte andererseits noch bleiben. Alles war hier so toll, interessant und ruhig und jetzt sollte wieder das Lernen beginnen. Ich bekam in der Früh das letzte Pausenbrot von meiner Familie und verabschiedete mich von allen - auf einmal fiel mir ein:,, Ich sehe sie nie mehr! Sie werden mir fehlen!“ Wie ich ihnen Tschechisch beigebracht habe, wie wir gelacht, gefrühstückt haben, das werde ich nie vergessen!… Schnell schossen wir noch ein paar Fotos - und schon musste unsere Gruppe fahren. Ich weinte - und auch die ,,Mutti“! Ein letzter Blick noch - und los ging´s in meine Heimat.

Reise nach Polen – Lubon – 20. März bis 24. März 2006

Schülerberichte:

Nach unserer langen, aber trotzdem angenehmen Fahrt nach Lubon gab es im Kloster einen sehr herzlichen Empfang durch Sr. Luise und die polnischen Gasteltern unserer drei mitgereisten Schüler.

Die Gastfreundlichkeit von Sr. Luise war in dieser Woche außerordentlich aufmerksam und bescherte uns allen äußerst angenehme Tage im Kloster. So konnten wir viele positive Eindrücke sammeln, und die gute Zusammenarbeit mit den angereisten Lehrern aus Znaim in der Tschechischen Republik – Marta, Martina und Viktor und den polnischen Kollegen unter der Leitung von Alina machte unsere gemeinsame Arbeit fast zum Vergnügen. Dieses positive Miteinander brachte uns persönlich wieder etwas näher, und wir lernten viel voneinander.

Montag, 20. März 2006

Heute mussten wir um 5.30 Uhr in der Schule sein, denn wir fuhren mit einem Kleinbus nach Bratislava zum Flughafen.

Unsere Gruppe bestand aus vier Lehrern: Frau Knöbl, Sr. Hyazintha, Frau Willms und Herr Kopetzky, und aus drei Schülern: Kathi, Leo und ich.

Von Bratislava flogen wir dann mit SKY Europe nach Polen, Warschau. Trotz der vielen Wolken war es wunderschön und aufregend.

In Warschau angekommen, wurden wir von Monika und Andrew, Lehrer aus Polen, ganz herzlich empfangen. Wir unternahmen eine kleine Besichtigungstour und sahen:

Den Kulturpalast mit 3000 Zimmern, das Parlament, die Altstadt, zahlreiche Parks und Paläste. Es war sehr anstrengend und ich war danach sehr erschöpft.

Anschließend fuhren wir fast fünf Stunden mit einem privaten Kleinbus nach Lubon. Es war sehr gemütlich und angenehm, sich im Bus ein bisschen auszuruhen.

Als wir in der Schule ankamen, war es schon dunkel. Wir schnappten unsere Koffer und wurden zu unseren Gastfamilien gebracht.

Ich fiel müde ins Bett und freute mich auf die nächsten Tage.

Pia

Dienstag, 21. März 2006

Am Dienstag war ein Fest im Turnsaal der Schule, mit dem der Begründer der Schule geehrt wurde.

Die Kinder führten ein Theaterstück auf. Danach sangen alle Anwesenden die Schulhymne.

Anschließend war eine Sportveranstaltung, an der wir alle teilnehmen durften. Es war sehr lustig. Danach gingen wir in eine Klasse. Die polnischen Kinder stellten uns Fragen und wir ihnen. Außerdem wurden dann Stabpuppen in den Klassen vorbereitet, mit denen anschließend in einem allgemeinen Umzug der Winter „ausgetrieben“ und der Frühling begrüßt wurde.

Nach dem Mittagessen war unser Familiennachmittag. Pia und ich machten mit den Eltern einen Ausflug in die Altstadt von Posen.

Katharina

Mittwoch, 22. März 2006

Heute hatten wir Unterricht in der Schule in Lubon.

Zuerst unterrichteten Frau Knöbl und Frau Willms. Kathi und ich waren auch dabei und haben kräftig mitgeholfen. Die erste Aufgabe war, aus dem im letzten Jahr entstandenen Wörterbuch Begriffe zu suchen und sie dann auf einen Zettel richtig aufzukleben. Es gab sechs Gruppen.

Dann zeigte uns Frau Knöbl einen Motor, der ganz ohne Benzin funktioniert und daher auch keine Abgase erzeugt. Er braucht nur Wärme, und das Gas in dem kleinen Behälter treibt den Motor an.

Später führten uns Herr Kopetzky und Sr. Hyazintha mit einer Power Point – Präsentation durch Österreich.

Anschließend bekamen wir in der Schule ein leckeres Essen.

Nachdem wir gegessen hatten, gingen wir in das Chemiewerk von Lubon. Wir mussten Helme aufsetzen und gingen in eine sehr staubige Halle, in der Kunstdünger hergestellt wird.

Danach fand ein Literatur- und Musikabend statt. Zuerst lasen die Tschechen Märchen vor, dann sangen die Polen und wir trugen von Christine Nöstlinger und Lene Mayer-Skumanz Textbeispiele vor.

Alle zusammen spielten wir die Szene mit dem „sprechenden Hut“ aus dem Buch „Stein der Weisen“ vor.

Es war ein sehr schöner Tag.

Pia

Donnerstag, 23. März 2006

An diesem Tag machten wir Gäste (Lehrer und Schüler aus Wien und Znaim) mit zwei polnischen Lehrern mit dem Kleinbus einen Besichtigungsausflug.

Zuerst sahen wir in einem Freilichtmuseum viel Interessantes zur polnischen Bauernkultur, und nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zu einer interessanten Ausgrabungsstätte. Wir besichtigten ein aus dem Moor ausgegrabenes, ein paar tausend Jahre altes „urzeitliches“ Dorf, wo man genau sehen konnte, wie die Menschen damals gelebt hatten.

Nach unserer Rückkehr um ca. 17 Uhr verbrachten wir den Abend mit unseren Gasteltern.

Katharina

Freitag, 24. März 2006

Heute konnten wir noch ein bisschen ausschlafen. Die Tschechen fuhren schon um fünf Uhr in der Früh, wir fuhren erst um 8.55 Uhr zu dem Kloster, wo die Lehrer wohnten. Aber heute hieß es für uns: die Koffer mitnehmen und uns verabschieden.

Ich machte noch ein paar letzte Fotos und fuhr dann mit dem Bus zum Kloster.

Dort angekommen fuhren wir mit dem Auto nach Posen und von dort mit dem Zug nach Warschau. Im Zug war es sehr nett, weil Kathi, Leo und ich ein ganzes Zugabteil für uns hatten. Wir aßen Kuchen und machten es uns richtig gemütlich. Vom Bahnhof fuhren wir dann ca. eine halbe Stunde mit dem Bus und sahen noch einmal ein paar Sehenswürdigkeiten von Warschau.

Am Flughafen angekommen, checkten wir ein. Nun hatten wir noch zwei Stunden Zeit und wir aßen gemeinsam unsere Jause.

Im Flugzeug durfte ich am Fenster sitzen und hatte einen letzten wunderbaren Ausblick über Warschau. In Bratislava wurden wir von einem Kleinbus abgeholt und nach Wien gebracht.

Vor der Schule warteten unsere Eltern schon auf uns und begrüßten uns herzlich.

Pia

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.