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"ECO - FAIR" - TO CZYSTA EUROPA

SOKRATES EUROPÄISCHE SCHULPARTNERSCHAFT

Comenius 1 Schulprojekt

"ECO - FAIR" - TO CZYSTA EUROPA


ÖKOLOGISCH FAIR - FÜR EIN SAUBERES EUROPA

1. Projektjahr 2004/2005

"MÜLLTRENNUNG"

5.12. – 10.12.2004: 1. Projekttreffen Lubon / Polen
25.4. – 29.4.2005: 1. Projekttreffen Znaim / Tschechische Republik
5.6. – 10.6.2005: 1. Projekttreffen Wien / Österreich

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2. Projektjahr 2005/2006

"LUFTVERSCHMUTZUNG UND ALTERNATIVE ENERGIEQUELLEN"

11.12. – 16.12.2005: 2. Projekttreffen Wien / Österreich
20.3. – 24.3.2006: 2. Projekttreffen Lubon / Polen
29.5. – 2.6.2006: 2. Projekttreffen Znaim / Tschechische Republik

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3. Projektjahr 2006/2007

"WASSER -KAPITAL DER ZUKUNFT"

3.12. – 7.12.2006: 3. Projekttreffen Znaim / Tschechische Republik
15.4. – 28.4.2007: "Internationale Projektwoche“ Wien / Österreich
26.4.2007: Projektpräsentation KMS St.Marien / Wien

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Publikation: Internationale Projektzeitung

Koordinierende Einrichtung:
pKMS ST. MARIEN, LINIENGASSE 21, 1060 WIEN,
AUSTRIA

Partnereinrichtungen:
ZAKLADNI SKOLA, PRAZSKA´98, 669 02 ZNOJMO,
CESKA REPUBLIKA


SZKOLA PODSTAWOWA NR. 2 IM AUGUSTA HR. CIESZKOWSKIEGO, ZABIKOWSKA 40, 62-031 LUBON,
POLSKA


Sponsor: Europäische Kommission

PROJEKTBESCHREIBUNG

Komplexe ökologische und ökonomische Systeme sollen erkannt werden und verantwortlich danach gehandelt werden. Nach Maßgabe unserer Möglichkeiten werden in der Bildungsarbeit umweltrelevante Aspekte mitgedacht, umweltverträgliches Verhalten eingeübt, Sachkompetenz für Umweltprobleme und deren Lösungsstrategien erworben.

Die SchülerInnen sollen zu maßvollen NutzerInnen, kritischen KonsumentInnen und MultiplikatorInnen für umweltgerechtes Handeln erzogen werden. Ökologische Bewusstseinsbildung in der Schule, über die Grenzen des eigenen Landes, in einem zusammenwachsenden Europa zu fördern, zu unterstützen und durch internationale Schulpartnerschaften in geeigneter Weise zur Entfaltung zu bringen, sind die Intentionen von "ECO - FAIR".

Der permanente Meinungsaustausch bzw. die Begegnungen zwischen SchülerInnen unterschiedlicher Länder und Kulturen dient nicht nur der Förderung der sozialen Kompetenz, sondern stellt einen aktiven Beitrag zum Abbau vorhandener Vorurteile dar. Durch Präsentation der Aktivitäten zum Umweltschutz und Resonanz der interessierten Öffentlichkeit gewinnt diese Initiative eine politisch-gesellschaftliche Dimension. Historisch bedingten Ressentiments älterer Generationen soll dieses Projekt als Vorbildwirkung für ein völkerverbindendes friedliches Europa aktiv entgegenwirken.

Im Zuge des Projekts sollen unterschiedliche Begabungen gefördert werden und selbstständiges Forschen ermöglicht werden. Umweltschutz soll zu einer permanenten Handlungs- und Entscheidungsgrundlage im Schulbetrieb gemacht werden. Durch das gemeinsam entwickelte Modul "ECO - FAIR" sowie durch regelmäßige Reflexion unserer Praxis soll die Nachhaltigkeit an einzelnen Schulstandorten im Umweltschutz erreicht werden.

PROJEKTINHALT und ORGANISATION

1.) Ziele

  • Bewusstseinsbildung künftiger Generationen im Umgang mit dem Kapital Umwelt
  • Bestandsaufnahme der derzeitigen Situation in den teilnehmenden Projektländern Polen, Tschechische Republik, Österreich
  • Umsetzungsmöglichkeiten zur Verbesserung der ökologischen Situation in einem wachsenden gemeinsamen Europa
  • Interdisziplinärer Erfahrungsaustausch und transnationale Kooperationsmöglichkeiten

Auswirkungen auf Schüler, Lehrer und andere Beteiligte:

  • Umweltfreundliches Handeln & Verhalten
  • Rationelle Verwendung & Umgang mit Produkten im schulischen Alltag
  • Naturbegegnungen und kritische Auseinandersetzung mit Umweltsituationen
  • Aneignung von Umweltwissen, Umweltbewusstsein und ökologischen Handlungskompetenzen

2.) Aktivitäten im Verlauf des Projektes:

  • Dokumentationen:

2004/05 Mülltrennung (Lubon, Znojmo, Wien)
2005/06 Luftverschmutzung - Alternative Energiequellen (Lubon, Znojmo, Wien)
2006/07 Wasser - "Das Kapital der Zukunft" (PL/CZ/A)

  • Informationsveranstaltungen:

Wir kämpfen gegen den Lärm (Lubon)
Kreislauf des Wassers (Znojmo)
Abfallwirtschaft (Wien)

  • Symposium:

2007 Experten und Vertreter von ÖKO - Organisationen aus PL,CZ,A tagen in Wien zum Projektthema "ECO-FAIR"

  • Exkursionen:

lokale Müllsammelzentralen, Müllverbrennungsanlagen, Recyclingbetriebe, Entsorgungsanlagen, Industriebetriebe, lokale Wasserwerke, Kraftwerke, Alternative Energieerzeuger, Flughäfen, etc.

  • Mobilitäten
  • Evaluation (siehe Punkt 4)

3.) Endprodukte:

  • "ECO -FAIR" - CD - Rom
  • 3 sprachiges ökologisches Wörterbuch
  • Video - Dokumentation
  • Exponate & Skulpturen
  • Brettspiel - "ECO-FAIR"
  • Designer Wettbewerb - "Sammelbox der Zukunft" - Vom Unikat zur seriellen Fertigung
  • Flugblätter, Zeitungsartikel
  • ökologische Verpackungen & ökologischer Schmuck
  • Künstlerische & literarische Arbeiten über den Kreislauf des Wassers
  • ECO - Lehrpfad

4.) Evaluierung:

  • Bestandsaufnahme: Datenerhebung mittels Fragebogen - IST - Zustand
  • Auswertung - graphische Aufbereitung (EXCEL); Präsentation (POWERPOINT)
  • Austausch der Ergebnisse innerhalb der Partnereinrichtungen
  • Analyse: Bewertung - Diagnose
  • Beschreibung des SOLL - Zustandes
  • Zielvereinbarungen: Konkrete Maßnahmen und Aktionen mit Zeitplan
  • Evaluation mittels Fragebogen

5.) Verbreitung der Ergebnisse:

  • Infostände, Plakatwände, Artikel in Lokalzeitungen, Vernissagen, Postwurfsendungen, Flugblätter
  • Straßenaktionen, Dokumentation des Projektverlaufs auf der Schulhomepage

6.) Spezifische Maßnahmen:

  • Verbreitung der umweltfreundlichen Themen unter den behinderten Menschen bei regelmäßigen Treffen in der Schule
  • Niveaudifferenzierung der ausgewählten Aufgaben in Bezug auf Schüler mit besonderen Erziehungsbedürfnissen
  • Kooperation mit Behindertenorganisationen - aktive Einbindung in Aktionen
  • Koedukation - heterogene Gruppen
  • Bereitstellung von finanziellen Mitteln bei Exkursionen und Mobilitäten für sozial benachteiligte Schüler

7.) Kooperation - Aufgabenverteilung:

  • Mitwirkung sämtlicher Teilnehmer bei der Planung und Realisierung des Projekts
  • Ausführung der einzelnen Projektaufgaben
  • Transnationaler Erfahrungs- und Ergebnisaustausch der Projektpartner untereinander und Präsentation der erzielten Ergebnisse in der jeweiligen lokalen Umgebung
  • Jeden Monatsersten Berichterstattung des Koordinators an die teilnehmenden Einrichtungen via e-mail über den Verlauf des Projekts in den einzelnen Ländern
  • Laufende Dokumentation und Aktualisierung der Zwischenergebnisse auf der Schulhomepage

8.) Einsatz neuer Technologien:

  • Computer:

Textverarbeitungsprogramme (WORD)
Tabellen und Graphiken (EXCEL)
Präsentationen (POWERPOINT)
Fotobearbeitung (ADOBE)
Redaktionsprogramme (COREL DRAW)

  • Internet

Email
Suchmaschinen - Recherche
Homepage

  • Fax

Versenden von Dokumenten und Schriftstücken

  • Handy / MMS

Prompte Entscheidungsfindung

  • Digitalkamera

Dokumentation der Aktivitäten: Fotos, Kurzvideos

  • Scanner

Verarbeitung von Bildern und Textquellen

9.) Aktive Beteiligung der Schüler am Projekt:

Schüler und Lehrer kooperieren sowohl in Planungs - und Durchführungsphasen als auch bei der Evaluation. In sämtlichen Gruppen bzw. Projektteams wird durch permanenten Meinungsaustausch aller Beteiligten die Thematik umfassend bearbeitet und reflektiert. Diese Vorgangsweise sichert die erfolgreiche Umsetzung der Projektinhalte unter dem Schwerpunkt "Schülerzentriertheit".

10.) Integration des Projekts in den Lehrplan:

Aufgrund der Rahmenlehrpläne ist eine Umsetzung der Projektinhalte sowohl im Kernbereich, als auch im Erweiterungsbereich mit individueller Schwerpunktsetzung möglich.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.