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Zeitgeschichteprojekt 4. KMS

Auch in diesem Schuljahr beschäftigten sich die vierten Klassen eine Woche lang ausführlich mit der Frage, ob wir aus der Geschichte etwas für unser heutiges Zusammenleben lernen können.

Wir besuchten den äußerst spannenden Propaganda-Workshop im Heeresgeschichtlichen Museum, der zwar seinen Schwerpunkt auf die NS-Zeit legt, trotzdem aber aufzeigt, wie Propaganda auch heute noch funktioniert und zu allen Zeiten funktioniert hat. Der Film „Swing Kids“ machte uns deutlich, welch einschneidende Veränderungen das NS-Regime auf das Leben Jugendlicher hatte. Zur Vorbereitung auf den Besuch der Gedenkstätte Mauthausen sahen wir auch den Film „Hasenjagd“ und beschäftigten uns anhand dieser wahren Begebenheit mit der Frage, welche Handlungsspielräume die Menschen zu dieser Zeit hatten – und welche Reichweite unsere alltäglichen Handlungen heute haben.

Zum Abschluss der Woche durften wir ein Demokratie-Planspiel ausprobieren. Dabei stellten wir fest, dass es oft ganz schön schwierig sein kann, seine eigene Meinung und das Allgemeinwohl unter einen Hut zu bekommen.

„Wir müssen uns glücklich schätzen, dass wir heute leben dürfen.“

„Es wäre sehr schlimm, die Opfer des Nationalsozialismus zu vergessen. Sie sind es Wert, in Erinnerung zu bleiben.“

„Solange es Leute gibt, die behaupten, dass das alles eine Lüge ist, sind all die Menschen umsonst gestorben.“

Das Feedback der Schülerinnen und Schüler macht deutlich, wie wichtig diese Woche ist – für uns Lehrer/innen ist das nicht nur eine Bestätigung, sondern vor allem auch ein Auftrag, uns auch zukünftig intensiv mit der Vergangenheit auseinander zu setzen, unsere Schüler/innen im Heute zu begleiten und sie für die Zukunft zu stärken.


(Preyer/April2016)

Bilder vom Zeitgeschichteprojekt 2015/16